Unsere Tour starten wir am späten Nachmittag auf dem Parkplatzt an der Chli Sustli (1907 m) kurz hinter dem Sustenpass. Die geplante erste Etappe bis zur SAC Sustlihütte (2257 m) wird in den Klettersteigführern als ein solcher beschrieben. Es war uns damals nicht bewusst und benötigt auch keine spezielle Ausrüstung. Der Weg führte dabei nur über einige wenige einfache Leitern und verläuft über einen Gesamthöhenunterschied von 350 Metern.
Wir übernachten in der SAC-Sustlihütte auf 2257 M.ü.M. und brechen am nächsten Morgen nach dem Frühstück in der Dämmerung auf. Auf dem Weg zum Stössenfirn werden die umliegenden Berge dann langsam von der aufgehenden Sonne beleuchtet.
Eine letzte Rast vor dem Stössenfirn bevor wir dann mit angelegter Ausrüstung aufbrechen.
Als mühsam entpuppt sich der Weg über das Stössenfirn und bedarf häufiger Standortbestimmungen, um den auf der Karte markierten Gletscherspalten auszuweichen. Der Grassengrat gibt dann nach seinem Erreichen einen imposanten Blick frei.
Der Rückweg, nach einer ausgiebigen Gipfelrast auf 2946 M.ü.M. ist nicht viel einfacher. An der Beschaffenheit des Geländes hat sich nichts geändert. Sarah bekommt neben einem grossen Schrecken noch kurzfristig direkten Kontakt mit einer Gletscherspalte ...
Wir kehren am Nachmittag erneut für einen kurzen Zwischenstop in der Sustlihütte ein. Für den Rückweg wählen wir dann den einfachen Abstieg, über einen Weg zwischen grossen Findlingen und diesmal ohne Leitern, zurück zum Auto an der Chli Sustli.