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Höhenweg Lötschberg-Südrampe

Teil 1  von Hohtenn nach Ausserberg

Eisenbahnviadukt Luegilchigraben

Die Anreise erfolgt aus Norden kommend günstigerweise mit der SBB bis Goppenstein. Hier steigt man nach nur wenigen Minuten Aufenthalt in einen Regionalzug Richtung Brig um.
Dieser ist auch gleichzeitig der Zug in den man bei Abkürzung der Tour an verschiedenen Stationen wieder einsteigen kann. Die Tour beginnt bereits an der nächsten Station.

Hier, an der Station Hohtenn, steigen wir aus und und wenden uns dann, nach Verlassen des Bahnhofs, Richtung Osten. Über ein kurzes Strassenstück führt uns unser Weg dann weiter parallel zur Eisenbahntrasse. Nach ca. 30 bis 45 Minuten erreichen wir über ein horizontal in den Berg gesprengten Weg das Tobel des Luegilchigrabens. Vor uns erhebt sich eine ca. 50 Meter hohe Eisenbahnbrücke aus Mauerwerk; das Luogelkin-Viadukt.

Station Hohtenn Eisenbahntrasse Luogelkin-Viadukt über den Luegilchigraben

Oberhalb des an die Brücke anschliessenden Schlüchjitunnels überqueren wir die Gleise südwärts. Hier folgen wir dem Weg, oberhalb von Niedergestein, entlang dem Berg. Nach diversen leichten Ab- und Aufstiegen erreichen wir den Aussichtspunkt Brägji.
Spätestens von hieraus eröffnet sich uns der Blick über das Rhônetal. Deutlich zu erkennen auf der anderen Seite die Ortschaften Eischoll, Unterbäch und Bürchen.

Blick auf Eischoll, Unterbäch und Bürchen

Über den Aussichtspunkt Rarnerchumma erreichen wir das Bietschtal. Taleinwärts bahnt sich unser Weg einen Gang durch mehrere Tunnel bis zum westl. Brückenkopf des Bahnviaduktes. Hier entschliessen wir uns zu dessen Überquerung und folgen dem Weg auf der anderen Seite talauswärts.

Tunnel zum Bietschtal
Bahnviadukt Bietschtal
Bahnviadukt Bietschtal Bahnviadukt Bietschtal

Zurückblickend ist der 136 Meter messende Viadukt von dieser Seite besonders gut zu erkennen. Durch kurze Stollen erreicht man den Rastplatz Riedgarto. Von diesem eröffnet sich erneut ein Blick über das Rhonetal. Oberhalb des Winzerdorfes St. German folgen wir einer künstlichen Wasserleitung. Der Weg führt uns zum Teil leicht aufsteigend über Alpwiesen direkt nach Ausserberg.

Austritt des neuen Lötschbergtunnels
Wasserlauf
Herbstfärbung
Ausserberg

Durch die Bahnstation eignet sich die Gemeinde Ausserberg gut zur Unterteilung der Tour, mindestens aber zu einer ausgiebigen Rast.

Brotzeit in Ausserberg Station Ausserberg
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© Bodo Leplow and The Mountain-Report 2005